Dalmunach 2016

3,00 7,50 

Lieferzeit: 3-5 Tage

Auswahl zurücksetzen

Artikelnummer: n.a. Kategorie: Schlagwörter: , , , , ,

Kategorie: Scotch Whisky

Bezeichnung: Single Malt, Single Cask, Cask Strength

Herkunftsland: Schottland

Destillerie: Dalmunach

Abfüller: OA

Alter: 3 Jahre 

Alkoholgehalt: 54%

Füllmenge: 2cl oder 5cl, je nach Auswahl

Fass/Fässer: Oktave

Destilliert: 2016

Abgefüllt: 2020

Fassnummer/Batch Nummer: 10825739

Anzahl der Flaschen/Flaschen Nummer: 77 Bottles, Bottle No. 70

Besonderheit: Dalmunach ist die Nachfolgerin der geschlossenen Destillerie Imperial

Farbstoff: nein

Kühl gefiltert: nein

Grundpreis pro 100 ml: 15,00 €

Tasting Notes:

So, als ich die Flasche öffne, kommen mir ganz dezent leichte Noten von süßen Eisenspänen in den Sinn. Der hat also die Jugend noch voll im Aroma, war mein erster Gedanke. Aber erst mal ins Glas. Nach dem Farbenrad des Whisky von Philip Reim würde ich ihn als M3, Gelbgold bezeichnen (oder wie einen schönen Riesling).

Beim drehen im Glas macht er relativ schnelle ein enge Perlenkette, die wunderschöne Tropfen bildend als dicke Schlieren ablaufen.

Also erstes Riechen, Alkohol beisst. Blut (süsse Eisenspäne) kommt mir in den Sinn. Also die Nase nicht ganz so tief ins Glas. Sahne, Schlagsahne, und Vanille Fudge, das meine Frau mit „Süßem Mädchen“ macht. Wieder riechen, wieder Fudge, es scheint omnipräsent. Dafür verliert sich die Alkoholschärfe, ich kann tiefer ins Glas riechen. Dieser Junge Ton nach Blut bleibt, es gesellt sich nun etwas Fleischbrühe, nein, ohne Brühe, es ist Fleisch, Rindfleisch, dazu.

Erster Schluck (heute), der Alkohol zeigt eine deutliche Präsenz auf der Schleimhaut UND auf seinen Weg durch die Speiseröhre. Warm und angenehm rinnt er, langsam, mir kommt ein Zitat von Gerhard Polt in den Sinn, das nicht hier her passt. Der erste Abgang ist nicht voll, aber wärmend, und es bleibt ein angenehmes prickeln in der Magengegend. Im zweiten Schluck, der Alkohol ist da, darf er auch, warme Noten, ich kann sie noch nicht fassen, Malz, KEIN Rauch, warmes Toastbrot, sehr dunkel, mit selbst gemachter Butter und Erdbeermarmelade (die, in die ich den Schuss PX rein hab).

Wieder riechen, das Fudge ist nun zurückhaltender geworden, es treten Noten von kandierten Orangenzesten auf die Bühne. Die abgebildeten Mandeln und den Rhabarber suche ich bis zum Ende vergeblich, glaube ich, die Salzkristalle wohl auch.

Mit der Zeit bekommt er Noten wie der Glenlivet 18, wenn er frisch eingeschenkt ist, und man diese Gewürzschublade noch nicht einteilen kann. Geil, und das nach 3 Jahren.

Die Sahne verflüssigt sich und bekommt Noten von Milch. So muss es riechen, wenn man Fudge in warmer Milch auflöst. Wer hat dich gezähmt, Kleiner? Ein kräftiger Schluck, ein kräftiger Antritt. Aber nicht wie ein jugendlicher Rouwdi, eher wie ein kraftvoller Gentleman tritt er auf.

Aber er will getrunken werden, nach 25/30 Minuten im Glas verschwinden sämtliche Aromen auf nimmer da gewesen. Was am Ende bleibt sind Erinnerungen an einen wärmenden Malt, der zum Schluss noch Noten von Mandarinen, Nelkenblüten und (wirklich ganz leicht) Kakao und Zimt hatte. Ja, auch schon nach 3 Jahren kann man was gutes in die Flasche bringen, ist ja schon öfter bewiesen worden. Hier bin ich mal gespannt, wenn mit dem Alter auch die Tiefe im Abgang kommt, dann spielen die Whiskys dieser Destillerie ganz vorne mit. Da bin ich sicher.

Menge

2cl, 5cl

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Nur angemeldete Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, dürfen eine Bewertung abgeben.

Das könnte dir auch gefallen …